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Sodbrennen Heilerde – Heilerde das Effektive Sodbrennen Hausmittel

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Sodbrennen gilt als Volkskrankheit. Darunter leiden in Deutschland circa 20 Millionen Menschen. Die Ursachen dafür sind eine ungesunde beziehungsweise übermäßig fettreiche Ernährung, wenig Bewegung, Nikotin- und Alkoholkonsum. Heilerde hat sich als effektives Hausmittel bei Sodbrennen erwiesen.

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Was ist Heilerde?

Es handelt sich um einen Löß, eine stark kalkhaltige Ablagerung, die während der letzten Eiszeit entstanden ist. Damals wurden Steine und Felsen durch die tonnenschwere Eisschicht zermalmt. Das so entstandene feine Gestein wurde durch Wind und Wasser schließlich zu einer Art Gesteinspulver. Dieses ist besonders reich an Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Silizium und Kalium sowie Spurenelementen wie Chrom, Kupfer, Vanadium und einigen mehr. Das aus Ablagerungen gewonnene Gesteinspulver wird erst getrocknet, danach zum feinen Pulver gemahlen.

Generell gilt: Ein feinerer Mahlgrad bedeutet eine größerer innere Oberfläche und damit eine höherer Qualität, da das Heilmittel dann mehr Schadstoffe beziehungsweise Bakterien absorbieren kann.




Wirkungsweise / Studien zum Thema Heilerde

Wissenschaftliche Studien haben einige der Wirkungen von Heilerde nachweisen können. Dass dieses Naturheilprodukt die Eigenschaft besitzt, überflüssige Magensäure zu binden und somit bei Sodbrennen hilft, gilt als erwiesen. Jede Heilerde hat ihre Besonderheiten und Anwendungsgebiete.Heilerdekapseln und Heilerde Bestimmte Heilerde-Arten eignen sich ausschließlich für die äußere Anwendung, andere wiederum werden sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt. In der alternativen Medizin werden Heilerden auf Lehmbasis verwendet wie der französische Grünlehm. Diese Heilerden brachten drei Arten hervor, durch die sich verschiedene Pathogene eliminieren lassen. Es wird angenommen, dass die hohe Adsorptionskapatizät der Heilerde deren heilende Kraft mitbewirkt. Der antibakterielle Wirkmechanismus der verschiedenen Heilerde-Arten ist allerdings noch wenig erforscht. In einer Studie kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die antibiotische Wirkung durch eine chemische Reaktion der Grundelemente erzeugt wird. Die Autoren dieser Studie wissen allerdings nicht, um welche Grundelemente es sich hierbei handelt, vermuten dennoch, dass dabei elektrochemische Reaktionen eine wichtige Rolle spielen. Durch Erhitzen der Heilerde konnten sie nachweisen, dass einige redox-sensible Metalle verbleiben, die in allen Heilerde-Arten mit antibiotischer Wirkung vorkommen. Hieraus zogen die Autoren den Schluss, dass die Mineralien der Heilerde die Eigenschaft besitzen, den pH-Wert sowie den Oxidationsstatus abzupuffern. Bei den Mikroorganismen wirkt sich dies ungünstig auf die Redox-Vorgänge aus.

Der Ursprung von Heilerde

Schon die alten Griechen wussten von der Heilkraft der Erde. Als Naturarzneimittel wurde sie auch im alten Ägypten und in Indien geschätzt, schließlich gehört Erde zu den ältesten Heilmitteln überhaupt. Es ist erstaunlich, wie die Menschen schon vor so langer Zeit von den verschiedenen Wirkungsweisen der einzelnen Erden wussten. In der modernen westlichen Welt hingegen wird diesem Naturprodukt mit hervorragenden Qualitäten eher eine bescheidene Rolle zugewiesen, auch wenn es einen festen Platz in der Naturheilkunde hat.

Tonerden gibt es in verschiedenen Farben. Ob weiß, braun, gelb oder grün – sie alle stammen aus Erdschichten in bis zu 30 Metern Tiefe. Diese Depots bildeten sich größtenteils während der jüngsten Eiszeit, als die Erdoberfläche mit einer festen Eisschicht bedeckt war. Unter der tonnenschweren Last wurden Steine und Felsen zu feinem Gestein zerdrückt. Wind und Wasser zermahlten schließlich das Gestein zu Staubkorngröße. Diese Tonerden, auch Löß genannt, weisen je nach Gesteinsart unterschiedliche chemische Zusammensetzungen auf. Dies erklärt die verschiedenen Farben der Tonerden.



Wie wird Heilerde eingenommen?

Heilerde, genau genommen die darin enthaltenen Mineralstoffe, besitzen die Eigenschaft, überschüssige Magensäure, die Ursache von Sodbrennen, zu binden. Heilerde kann in Form von Kapseln eingenommen werden oder als Feinpulver, das in Wasser aufgelöst wird. Bei akutem Sodbrennen wird Letzteres empfohlen, da aufgelöste Heilerde schneller und direkter wirkt.

Und so wird die Auflösung zubereitet:

  1. ein bis zwei Teelöffel Feinpulver in einem Glas Wasser (ca. 200-300 ml) gut aufrühren, bis das Pulver ordentlich herumwirbelt.
  2. Die Lösung am besten in einem Zug austrinken.
  3. Danach verbleibende Reste der Heilerde mit Wasser ausspülen
  4. Einnahme sollte möglichst auf nüchternen Magen erfolgen.

Die Alternativen: Das Pulver im Mund langsam zergehen lassen oder einfach Heilerde in Form von Kapseln einnehmen. Für Heilzwecke und bei innerer Anwendung sollte grundsätzlich Erde verwendet werden, die für den medizinischen Gebrauch zugelassen ist. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei maximal zwei Teelöffeln. Bei Sodbrennen wird empfohlen, über den Tag verteilt mehrere kleinere Mengen Heilerde einzunehmen.

Vorteile von Heilerde

Dieses Naturheilmittel hat gegenüber gängigen Medikamenten folgende Vorteile:

  • Es hat kaum Nebenwirkungen.
  • Es wird ganz ohne Zusatz von chemischen Stoffen hergestellt und sorgt für eine natürliche und schonende Behandlung.
  • Es kann problemlos in akuten Fällen sowie über einen längeren Zeitraum angewendet werden.
  • Das Heilmittel kann sehr breitflächig eingesetzt werden und ist für eine innere und auch äußere Anwendung geeignet. So ist es beispielsweise unter anderem ein Geheimtipp bei der Behandlung von Hautproblemen wie etwa Akne.
  • Es ist frei erhältlich und wird sowohl in Apotheken als auch in Reformhäusern und Drogerien angeboten.
  • Die Anschaffung ist kostengünstig.
  • Die Heilerde kann auch eingenommen werden, wenn noch keine akuten Beschwerden vorliegen. Denn sie ist ein sehr wertvolles Nahrungsergänzungsmittel, reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Heilerde kann selbst bei Kindern bedenkenlos angewendet werden.

Nebenwirkungen von Heilerde

Auch wenn Heilerde als Naturheilmittel gilt, das so gut wie keine Nebenwirkungen aufweist, sollten hier einige Punkte angesprochen werden. Heilerde wirkt austrocknend. Um dem entgegen zu steuern sollten Sie während einer Trink-Kur deutlich mehr Wasser trinken als sonst. Durch ihre Eigenschaft, Flüssigkeiten zu binden, kann die Heilerde ansonsten, innerlich angewendet, Verstopfung verursachen. Kein Wunder, dass sie auch als Heilmittel bei Durchfall verwendet wird.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihre Heilerde-Therapie mit Ihrem Arzt besprechen, da Heilerde die Wirkstoffe der Medikamente binden kann. Dadurch können Medikamente schwächer oder überhaupt nicht mehr wirken.

Es muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass eine falsche Dosierung beziehungsweise eine vom Organismus falsch verwertete Heilerde Probleme wie etwa Verstopfung verursachen kann. Bei nicht geklärten Verdauungsstörungen und bei Komplikationen wie einem Darmverschluss kann die Einnahme von Heilerde das Krankheitsbild verschlimmern.
Sodbrennen – wann zum Arzt?

Sodbrennen, das nur gelegentlich auftritt, ist meistens harmlos und kann gut mit Naturheilmitteln wie Heilerde behandelt werden. Dennoch gibt es Fälle, in denen der Gang zum Arzt unbedingt empfohlen wird, vor allem dann, wenn die Beschwerden immer wieder auftreten oder dauerhaft bestehen. Ein Arztbesuch ist auch dann ratsam, wenn mit einer Behandlung mit Naturheilmitteln keine Besserung erzielt wird. Hier einige Alarmzeichen, bei denen eine Selbstbehandlung nicht ratsam ist und ein Arzt aufgesucht werden sollte:

  • Ungewollte, starke Gewichtsabnahme
  • Schwellungen im Bauchraum
  • Wiederholtes bzw. blutiges Erbrechen
  • Schwarzgefärbter Stuhl

Foto: © IrisArt – Fotolia.com


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